wissenswertes
 

JAHR

EREIGNIS

9. Mai 1950

Vorstellung des Schumanplans (Programm für einen gemeinsamen europäischen Markt für Kohle und Stahl).

18. April 1951

Frankreich, Italien, Deutschland, Belgien, Luxemburg und die Niederlande gründen die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS).

27. Mai 1952

Gründung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG).

30. August 1954

Scheitern der EVG am Votum der französischen Nationalversammlung.

25. März 1957

Unterzeichnung der Verträge über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG/Gemeinsamer Markt) und die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) in Rom.

1. Januar 1958

In-Kraft-Treten der Römischen Verträge.

1. Juli 1967

Fusion der Organe von EWG, EGKS und EURATOM: Gründung einer Europäischen Gemeinschaft (EG).

1. Januar 1970

Beginn der gemeinsamen Außenhandelspolitik.

30. Juni 1970

Eröffnung von Beitrittsverhandlungen mit Großbritannien, Irland, Dänemark und Norwegen.

26. Sept. 1972

Die norwegische Bevölkerung spricht sich in einer Volksabstimmung gegen den EG-Beitritt aus.

1. Januar 1973

EG-Erweiterung zur Neunergemeinschaft.

10./11. März 1975

Die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten treffen sich in Dublin zum ersten Mal als Europäischer Rat.

7.-10. Juni 1979

Erste Direktwahl zum Europäischen Parlament.

1. Januar 1981

Griechenland wird zehntes EG-Mitglied.

1. Januar 1986

Spanien und Portugal treten der EG bei.

18. Februar 1986

Unterzeichnung der Einheitlichen Europäischen Akte (EEA).

1. Juli 1987

In-Kraft-Treten der EEA.

11./12. Febr. 88

Der Europäische Rat verabschiedet das “Delors-Paket“.

9./10. Dez. 1991

Maastricht-Gipfel: Der Europäische Rat nimmt den Vertrag über die Europäische Union (EU) an.

7. Februar 1992

Unterzeichnung des Vertrags über die Europäische Union.

1. Januar 1993

In-Kraft-Treten des Binnenmarktes.

1. Februar 1993

Beginn von Beitrittsverhandlungen mit Österreich, Schweden und Finnland (am 4. Mai 1993 mit Norwegen).

1. Nov. 1993

In-Kraft-Treten des Vertrags von Maastricht.

1. Januar 1994

In-Kraft-Treten des Europäischen Wirtschaftsraumes.

28. Nov. 1994

Die norwegische Bevölkerung spricht sich in einem Referendum gegen den EU-Beitritt aus.

1. Januar 1995

Österreich, Schweden und Finnland treten der EU bei.

26. März 1995

In-Kraft-Treten des Schengener Abkommens (zwischen sieben Staaten).

1. Januar 1996

In-Kraft-Treten der Zollunion mit der Türkei.

17. Juni 1997

Unterzeichnung des Vertrages von Amsterdam zur Reform der EU.

16. Juli 1997

Vorlage der AGENDA 2000, des Strategiepapiers der Kommission für die Stärkung und Erweiterung der EU in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts.

31. März 1998

Beginn der Beitrittsverhandlungen mit Estland, Polen, Slowenien, der Tschechischen Republik, Ungarn und Zypern.

3. Mai 1998

Festlegung des Starts der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion für 11 EU-Staaten auf den 1. Januar 1999.

2. Juni 1998

Die Europäische Zentralbank (EZB) nimmt die Arbeit auf.

1. Januar 1999

Start der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion mit der Einführung der gemeinsamen Währung Euro in 11 der 15 EU-Staaten (nicht beteiligt sind Dänemark, Griechenland, Großbritannien und Schweden).

 

 

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Letzte Änderung dieser Seite: 18.10.2002
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